02Methode
Wie Fileverity zu einem Ergebnis kommt
Kein einzelner Test kann beweisen, dass ein Bild echt ist. Fileverity sammelt unabhängige Belege, wägt sie gegeneinander ab und legt den Weg zum Ergebnis offen.
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Fünf Phasen jeder Analyse
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Dateieingang
Bei Eingang wird ein SHA-256-Hashwert der Datei gebildet, sodass jeder Befund an exakt die empfangenen Bytes gebunden ist. Format, Abmessungen, Ausrichtung und Komprimierungsverlauf werden erfasst.
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Herkunft und Metadaten
Content Credentials (C2PA), EXIF, XMP, von KI-Tools geschriebene Generierungsparameter, maschinenlesbare KI-Kennzeichnungen und bekannte unsichtbare Wasserzeichen werden ausgelesen und validiert.
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KI-Erkennung
Unabhängige Detektoren untersuchen die Pixel auf statistische Spuren generativer Modelle. Ihre Ergebnisse werden kalibriert und kombiniert, sodass kein einzelner Detektor das Gesamtergebnis dominieren kann.
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Manipulationsanalyse
Unabhängige forensische Analysen suchen nach Bereichen, die eingefügt, geklont, retuschiert oder neu generiert wurden, und markieren sie im Bild. Zudem prüfen sie Komprimierungsverlauf und Pixelkonsistenz und lesen die in der Datei vermerkten Spuren von Bearbeitungssoftware aus.
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Gesamtbewertung und Bericht
Alle Befunde werden zu einem Ergebnis, einem Echtheitswert und einer Risikostufe zusammengeführt. Widersprüche zwischen den Quellen werden markiert, und die vollständige Belegtabelle wird in den Bericht übernommen.
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Grundsätze der Methode
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Belege statt Urteile
Jedes Ergebnis nennt die stützenden Befunde und ihre Quellen, sodass Prüfer die Begründung nachvollziehen können.
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Harte Belege zuerst
Gültige Content Credentials und erkannte Wasserzeichen gelten als starke Belege. Die Pixelanalyse fließt gewichtet ein, setzt sich aber nie stillschweigend über eine kryptografisch signierte Angabe hinweg.
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Unsicherheit offenlegen
Widersprechen sich die Signale oder sind sie zu schwach, lautet das Ergebnis „nicht eindeutig“. Ein scheinbar sicherer Wert wird nie erzwungen.
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Bearbeitet ist nicht gefälscht
Ein Foto in einem Bildbearbeitungsprogramm zu speichern, ist etwas anderes, als seinen Inhalt zu verändern. Fileverity weist Softwareverlauf und inhaltliche Änderungen getrennt aus.
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Risikostufen und Handlungsempfehlungen
Jedes Ergebnis wird einer von sechs Risikostufen von L0 bis L5 zugeordnet. Zu jeder Stufe gehört eine Handlungsempfehlung, sodass Ihr Team jedes Bild nach demselben Schema weiterleiten kann. Für Prozesse mit hohem Risiko steht eine strengere Richtlinie zur Verfügung.
- 01L0: Originaldatei anfordern und erneut prüfen
- 02L1–L2: akzeptieren
- 03L3–L4: vor der Entscheidung manuell prüfen
- 04L5: nicht akzeptieren
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Häufig gestellte Fragen
Q01Was ist der Echtheitswert?
Der Echtheitswert ist eine Zahl von 0 bis 100. Er gibt an, wie stark die Belege dafür sprechen, dass das Bild eine echte, unbearbeitete Aufnahme ist. Er wird in 5er-Schritten angegeben und fällt niedriger aus, wenn die Datei nur begrenzte Aussagen zulässt, etwa nach starker Nachkomprimierung.
Q02Was sind Content Credentials?
Content Credentials sind signierte Herkunftsnachweise nach dem C2PA-Standard. Sie können angeben, wie ein Bild aufgenommen, bearbeitet oder generiert wurde. Fileverity validiert die Signatur und gleicht die Angaben mit dem Bild selbst ab.
Q03Warum ist ein Ergebnis manchmal „nicht eindeutig“?
Weil Fileverity bei schwachen oder widersprüchlichen Belegen nicht rät, sondern das offen ausweist. Der Bericht erläutert, was fehlt, etwa eine Originaldatei oder intakte Metadaten.
Q04Wie lässt sich ein Fileverity-Bericht verifizieren?
Scannen Sie den QR-Code auf dem Bericht oder öffnen Sie die darauf angegebene Verifizierungsadresse. Die Verifizierungsseite bestätigt, dass Fileverity den Bericht ausgestellt hat, und zeigt seine wichtigsten Ergebnisse und Hashwerte. Außerdem kann sie direkt auf Ihrem Gerät prüfen, ob eine Bilddatei zum Bericht passt.
Belegbar entscheiden – Bild für Bild.
Schildern Sie uns Ihren Prozess und Ihr Bildvolumen. Wir richten den Zugang ein und gehen echte Fälle gemeinsam mit Ihrem Team durch.